Blyde Canyon

Wandern in Südafrika

Tag 1: Mpumalanga

Nach der Tour-Vorbesprechung verlassen wir Johannesburg ca. 6:30 Uhr in Richtung Osten nach Mpumalanga. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir das ehemalige Goldgräberstädtchen Pilgrim‘s Rest und erkunden den Aussichtspunkt am God’s Window. Wir unternehmen eine erste kleine Wanderung von den Mac Mac Pools und begeben uns danach zu unseren Blockhütten in der Nähe der Schlucht.

Beinhaltet: Eintrittsgebuhr zum Gods Window, Mac Mac Wasserfälle
Schwierigkeitsgrad: Einfach (2-3 km, weniger als eine Stunde insgesamt, Wanderweg mit sehr geringem Höhenunterschied)

Tag 2: Privates Game Reserve

Wandern im Blyde CanyonWir beginnen unseren Tag mit einer langen morgendlichen Wanderung im Blyde River Canyon. Wir winden unseren Weg in den Canyon mit Aussicht auf die Three Sisters und den Fluss.

Nach dem Mittagessen begeben wir uns in ein privates Game Reserve im afrikanischen Busch und erkunden die Tierwelt auf einer nachmittäglichen Pirschfahrt welche erst nach dem Sonnenuntergang endet. Unser rustikaler Zeltplatz gibt uns die Möglichkeit die nächtliche afrikanische Tierwelt zu hören während wir um unser Lagerfeuer sitzen.

Beinhaltet: Eintrittsgebühr zum Blyde River Canyon und ins Game Reserve
Schwierigkeitsgrad: Mittel (3,5h auf gutem Wanderweg mit steinigen Abschnitten)

Tag 3/4: Krüger-Nationalpark

Ein Highlight dieser Tour ist die frühmorgendliche Buschwanderung mit einem lokalen Guide, bei der wir viel erfahren über Spuren und Fährten von den Tieren die wir hoffentlich sehen werden. Wir testen unser Können im Spurenlesen bevor wir Richtung Krüger fahren.

Großwildsafari! Die nächsten beiden Tage verbringen wir mit Pirschfahrten auf den Spuren von scheuen Leoparden, majestätischen Löwen und mächtigen Elefanten. Uns erwarten aufregende Stunden auf Motivjagd in den frühen Morgenstunden und am frühen Abend. Die drückende Zeit der Mittagshitze verbringen wir entspannt in unserem Camp. Unsere Reiseführer lassen Euch an ihrem umfangreichen Wissen über Flora, Fauna und der lokalen ökologischen Zusammenhänge teilhaben. Nächtliche Pirschfahrten mit Scheinwerfern werden von der Parkverwaltung angeboten (eigene Kosten).

Beinhaltet: Wanderung in der Grosswildgegend an Tag 3, Eintrittsgebühr für Krüger-Nationalpark, Pirschfahrten morgens und nachmittags
Schwierigkeitsgrad: Einfach („Big Five“-Wanderung am frühen Morgen mit Rangern)

Tag 5/6: Königreich Swasiland

Wandern im Malolotja NationalparkWir fahren hinauf in das Königreich von Swasiland und durchqueren dabei üppige Obstanbaugebiete. Wir verbringen zwei Nächte im Malalotja Nature Reserve und haben dabei einen vollen Tag zur Verfügung, um diesen kaum besuchten Nationalpark zu Fuß zu entdecken. Die Swasis besitzen ein reiches kulturelles Erbe, das wir am 7. Tag auf den Märkten der Hauptstadt Mbabane kennen lernen und in Form einiger Andenken mit nach Hause nehmen können.

Beinhaltet: Eintrittsgebühr für das Malalotia Naturreservat
Schwierigkeitsgrad: Schwierig (4–6 Stunden Wanderung durch das Hügelland des Malalotja Game Reserve zu einem wunderschönen Wasserfall, die Wege sind uneben und die Wanderung hat steile Abschnitte)

Tag 7/8: iSimangoliso Wetland Park

Nun geht es wieder zurueck nach Südafrika, hinein in das Herzstück des Zululandes. Wir werden den Vormittag im Hluhluwe Game Reserve verbringen, das sich speziell dem Nashornschutz verschrieben hat. Am späten Nachmittag werden wir False Bay besuchen für einen herrlichen 2–3 Stunden Spaziergang durch den Wald und entlang der Küste. Wir beobachten Vögel und erfahren welche wichtige Bedeutung dieses Nassgebiet hat. Der iSimangaliso-Park ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kombination aus See, subtropischer Küste, Wäldern und Tierleben machen die Einzigartigkeit dieses Parks aus.

Beinhaltet: Eintrittsgebühr zum iSimangaliso St. Lucia See & Hluhluwe Game Reserve
Optionale Aktivitäten: Bootsfahrt
Schwierigkeitsgrad: Einfach (2–3 Stunden leichte Wanderung durch Sandwälder und entlang der Küste)

Tag 9/10: Zululand

Schlachtfeld, KwaZulu NatalWir verlassen die Küste und machen uns auf den Weg durch die malerische Hügel- und Tallandschaft des Zululandes hin zur geschichtsträchtigen Stadt Dundee. Hier wurden die wichtigen Schlachten zwischen Zulus, Briten und Buren um die Herrschaft in Südafrika ausgefochten. Man glaubt hier und dann tatsächlich noch die Schreie von Verwundeten und Gefallenen zu vernehmen. Bevor wir die Lodge erreichen, besuchen wir das informative Tulana-Museum und während des Nachmittags steht etwas freie Zeit zur Verfügung.

Am nächsten Morgen werden wir das Schlachtfeld von Islandlwana erkunden bevor wir eine aufregende 4 bis 5 Stunden Wandertour machen auf der wir die Spuren der britischen Flüchtlinge durch das hügelige Zululand bis zum Buffalo River sehen werden. Bevor wir wieder zur Lodge zurückkehren, besuchen wir Rourkes Drift.

Beinhaltet: Besuch des Roukes Drift, Islandwana Schlachtfeld, Eintritt für das Tulana-Museum
Schwierigkeitsgrad: Schwierig (4-5 Stunden „Flüchtlings-Wanderung“ über unebenes Gelände, mit anstrengenden Abschnitten und steilen Anstiegen, der Wasserstand des Buffalo River entscheidet darüber ob der ganze Trail durchgeführt werden kann)

Tag 11/12: Drakensberge

Heute könnt Ihr Zeuge werden der Größe und Erhabenheit der Drakensberge, die wie Ukhahlamba („Speerspitzen“) in den Himmel ragen. Wir übernachten im Gebirge, Wandern auf den ausgebauten Wegen oder nehmen ein kühles Bad in den klaren Gebirgsbächen. Die gesunde Bergluft wirkt erfrischend und belebend, genau der richtige Ort um zu entspannen und den wundervollen Ausblick zu geniessen.

Beinhaltet: Eintrittsgebühr für den Royal Natal Nationalpark
Schwierigkeitsgrad: Mittel (5,5 Stunden in der Tugela Schlucht auf guten Wegen mit einigen felsigen Abschnitten)

Tag 13: Drakensberge

Drakensberge, SüdafrikaWir starten den Tag mit einem frühen Frühstück und machen uns auf nach Witsieshoek am Fusse des majestätischen Sentinel Peak. Wir beginnen unsere Wanderung am Ende der Schotterstraße, und werden auch ein kleines Leiterstück passieren, um das Drakensberg Amphitheater und die wunderschönen Tugela-Wasserfälle zu erreichen, die auf 3000 Meter Höhe einen unvergleichlichen Blick hinunter nach KwaZulu Natal bieten. Nach der Wanderung geht es zu unserer Lodge, die hoch in den Bergen (2300m) die Mont-Aux/Sources Bergkette überblickt.

Beinhaltet: Eintrittsgebühr für die Sentinel Peak Wanderung
Schwierigkeitsgrad: Schwierig (3–4 Stunden auf unebenen Pfaden bis zur Spitze des Amphitheaters mit kurzem Stück Kletterleiter)

Tag 14: Johannesburg

Der Morgen steht zur freien Verfügung und kann noch einmal für einen Spaziergang durch die Berge genutzt werden, bevor wir zurück nach Johannesburg fahren, wo die Tour um +/- 17:00 Uhr endet.

Scenic Route - Karte

Kleine Gruppen

Kleine Reisegruppen von maximal 12 Teilnehmern machen es möglich, Afrika zu erleben und Erfahrungen mit diesem wundervollen Kontinent und dessen Menschen zu machen. Dies ist der Schlüssel zu unserem Erfolg. Unsere Reisen sprechen alle Altersgruppen an. Das Durchschnittsalter ist 37 – die meisten sind zwischen 25 und 60. Die Vielfalt der Teilnehmer trägt jeweils zu einem besonderen Erlebnis der Safari bei.

Tour Guides

Gruppenfremdenführer sind der Schlüssel zu jeder Safari. Bei dieser Safari werden Sie mit 2 qualifizierten und registrierten Field Guides (FGASA) (Naturführern) unterwegs sein, die die Crew bilden. Das bedeutet maximales Wissen, informatives und interessantes Reisen. Unsere Guides haben die Leidenschaft für Afrika, seine Menschen und das Wildlife, und sie lieben es, ihr Wissen mit unseren Gästen zu teilen.

Pauschalpreis

Wenn wir unsere Routen planen, stellen wir sicher, das jede Route die besten Highlights mit einbezieht. Bei einer Tour z.B. nach Botswana sollte man in jedem Fall die Nationalparks in einem offenen Allradfahrzeug besucht haben, das ist die Essenz der botswanischen Wildnis. Wenn man nach Sambia reist, sollte man unbedingt den South Luangwa Nationalpark besuchen und einen Spaziergang durch die Wildnis mit einem lokalen Scout unternehmen. Bei Buchung dieser Safari sind alle Eintrittsgebühren, eine Vielfalt von Aktivitäten sowie die Verpflegung inklusive. Wir haben alle Highlights in unseren Touren eingearbeitet, so dass man die Highlights sehen und erfahren kann, ohne vor Ort bezahlen zu müssen. Es gibt demnach keine versteckten Kosten. Dies sollte also ein wichtiger Aspekt für Ihre Entscheidung sein.

Sicherheit

Unsere Fahrzeuge sind alle speziell angefertigt. Wir gewährleisten ein bequemes und sicheres Reisen. Jedes Fahrzeug wurde von einem amtlich zugelassenen Passagierfahrzeugbauer nach den neuesten Sicherheitsanforderungen konzipiert, es besitzt ein Sicherheitsgehäuse und jeder Sitzplatz ist mit einem Gurt ausgestattet. Das gibt Ihnen Sicherheit, wenn Sie auf den oft anspruchsvollen Straßen unterwegs sind.

Transport

Fahrzeug
Für die längeren Strecken zu unseren Etappenzielen fahren wir mit speziellen Safari-Trucks, die zwölf nach vorne ausgerichtete Sitze haben. Damit reist es sich bequem und man sieht viel von der Landschaft, denn großflächige Panoramafenster und Aussichtsluken machen es möglich. Alternativ benutzen wir auch einen Zehnsitzer-Minibus (Toyota Hiace) mit Dachgepäckträger für die Gepäck und Ausrüstung bzw. einen Mercedes Sprinter mit 16 Sitzen und Dachgepäckträger für Gepäck und Ausrüstung. An einigen Reisetagen werden wir länger im Fahrzeug unterwegs sein. Wir bewegen uns dann bequem und zügig, aber nie hastig über die Straßen. Im Fokus der Tour steht schließlich salopp gesagt „Rumkommen und etwas unternehmen“.

Vorortzahlung (Local Payment)

Eine lokale Zahlung wird für diese Safari nicht benötigt.

Mitmachen

Ein wichtiger Bestandteil dieser Safari ist das Mitmachen. Gepäck und Ausrüstung einladen am Morgen, aufräumen helfen, Essen mit zubereiten – Das alles gehört zum Abenteuer dazu und wenn jeder seinen kleinen Beitrag zum Gelingen leistet, gestaltet sich der Ablauf der Reise reibungslos. Die Reiseleiter bereiten alle Mahlzeiten selbst zu, sie bitten jedoch die Teilnehmer um Mithilfe beim Abwasch. Teamgeist macht Spaß!

Einkaufen

Das Angebot an Souvenirs wie Schnitzereien, Kerzen, Batikstoffen, Flechtereien, Malereien und Kleidung in Zululand und Swasilands gehört zum Besten, was Südafrika zu bieten hat.

Essen

Wir sind stolz darauf, unseren Reisenden qualitativ hochwertige, leckere und gesunde Mahlzeiten anzubieten, und das dreimal täglich. Ausnahmen sind im Reiseverlauf angegeben, dann werden wir lokale Restaurants ausprobieren.

Der Reiseleiter übernimmt den gesamten Einkauf und die Menüplanungen. Er / Sie wird, wann und wo immer das möglich ist, frische Lebensmittel für die Gruppe einkaufen.

Was Sie erwarten können:

Frühstück
Müsli mit Milch oder Brot / Toast, Marmelade und Obst mit Kaffee und Tee oder gelegentlich Englisches, sprich warmes Frühstück.

Mittagessen
Käse, kaltes Fleisch, Fisch, Obst, Nudelsalate und Brot.

Abendessen
Eintöpfe, Barbecues, gebratenes Fleisch oder Curries, zubereitet über Holzfeuer oder mit Gaskochern. Sämtliche Kochutensilien sowie Teller, Tassen und Besteck haben wir dabei.

Natürlich gehen wir auf die speziellen Bedürfnisse von Vegetariern und Allergikern ein.

Getränke
Fruchtsäfte zum Frühstück und Tee oder Kaffee zum Frühstück und Abendessen. Alle anderen Getränke müssen von Ihnen selbst gekauft werden. Wir versorgen Sie nicht mit Trinkwasser in Flaschen.

Schwierigkeitsgrad

Jeder, der über einen guten gesundheitlichen Allgemeinzustand verfügt, wird die Tour problemlos genießen können. Unsere Unterkünfte sind schlicht, aber ordentlich und voller Charakter. Einige Transittage, an denen wir länger mit dem Wagen unterwegs sein werden, wechseln sich mit Tagen voller Freiluftaktivitäten ab. Bei den meisten Zwischenetappen bleiben wir für zwei Nächte, damit wir die Umgebung angemessen erkunden können.

Was Sie wissen sollten

Alle Eintrittsgelder für Nationalparks sind inbegriffen.

Sie benötigen einen gültigen Reisepass und Visa für die Einreise nach Südafrika.

Bitte behalten Sie beim Packen ein Gewichtslimit von zwölf Kilo, mitgebracht in einer leichten Tasche (kein Hartschalenkoffer), im Hinterkopf. Denken Sie auch an eine kleine leichte Tasche für unsere Tagesexkursionen.

Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von Südafrikanischen Rand für ihre persönlichen Ausgaben auf dieser Reise. Travellerschecks können in den meisten größeren Städten eingetauscht werden. Zusatzaktivitäten und Restaurantrechnungen können auch mit Kreditkarten bezahlt werden.

Häufig gestellte Fragen zu dieser Tour

Sicherheit?
Südafrika hat – wie viele andere Länder auch – manche Probleme. Ihr Reiseleiter wird sich jedoch bemühen, Ihnen die schönsten Seiten des Landes zu zeigen und ganz nebenbei, gewissenhaft auf ihre Sicherheit zu achten. Seien Sie aufmerksam, aber nicht paranoid, dann steht einer großartigen und unvergesslichen Safari nichts im Wege.

Benötige ich Malaria-Prophylaxe?
In Mpumalanga, Swasiland und Zululand (d.h. die erste Woche dieser Tour) besteht ein begrenztes Malaria-Risiko. Eine Prophylaxe wird empfohlen.